Graffiti an der Fassade: Erste Schritte nach der Entdeckung
Die ersten Stunden nach einem Graffiti entscheiden mit über Aufwand und Ergebnis der Entfernung. Dieser Ratgeber zeigt, was Eigentümer und Hausverwaltungen jetzt tun sollten – und was besser dem Fachbetrieb überlassen bleibt.
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Zuerst dokumentieren, dann handeln
Fotografieren Sie das Graffiti aus mehreren Blickwinkeln, mit erkennbarem Bezug zum Gebäude, bevor irgendetwas verändert wird. Diese Fotos sind die Grundlage für eine mögliche Strafanzeige und für die Einreichung bei der Gebäudeversicherung.
Was Sie selbst tun können – und was nicht
Ohne genaue Kenntnis von Untergrund und Farbtyp raten wir von eigenen Reinigungsversuchen mit scharfen Haushaltsreinigern, Drahtbürsten oder Hochdruckreinigern ab: Sie können Putz und Klinker zusätzlich schädigen und eine spätere fachgerechte Entfernung erschweren.
- Zustand fotografieren, Fläche unverändert lassen
- Bei Bedarf Anzeige bei der Polizei erstatten
- Versicherung über den Schaden informieren
- Fachbetrieb für die Beurteilung von Untergrund und Methode kontaktieren
Wie schnell sollte gehandelt werden?
Je frischer die Farbe, desto leichter lässt sie sich entfernen. Auf porösen Untergründen wie Putz oder Klinker zieht Farbe innerhalb von Tagen tiefer ein und hinterlässt danach eher Schatten. Ein zeitnaher Termin verbessert deshalb das Ergebnis.
Vorbeugen für die Zukunft
Besonders an wiederholt betroffenen Stellen – etwa Unterführungen, Tiefgarageneinfahrten oder Ladenfronten – lohnt sich eine Anti-Graffiti-Beschichtung. Sie verhindert nicht das Sprühen selbst, macht die nächste Reinigung aber deutlich einfacher und schneller.


